
HEY
ich bin Natalie
Ich liebe Island, die Berge, werde durch Kaffee & Neugierde angetrieben
& ich verlasse das Haus niemals ohne meine Kamera.
Ich bin Fotografin, Designerin & stolze Besitzerin meines selbst ausgebauten Campervans.
Ich wohne unheimlich gern in der Stadt, bin gerne aktiv & unter Menschen, brauche aber
gleichzeitig auch den Ausgleich. Zeiten nur für mich in der Natur. Um zur Ruhe zu kommen, zu reflektieren
& einfach mal zu sein. Ich bin ein vielseitiger, neugieriger, aber auch empathischer Mensch.
Ziemlich detailverliebt, gestalte & plane gern, mache aber gleichzeitig nichts lieber als spontan
diese Pläne auch wieder zu ändern, wenn es der Sache dient.
Mittlerweile arbeite ich freiberuflich einerseits als Fotografin, &
andererseits als Bühnen- & Kostümbildnerin für Theaterproduktionen.
Studiert habe ich ursprünglich Interior Design & war nach meinem Studium viele Jahre als
Bühnen- & Kostümassistentin an verschiedenen Theatern tätig. Während meiner Assistenzzeit
habe ich bereits neben meiner eigentlichen Arbeit auch Fotoshootings geplant, das Styling übernommen
oder kleinere Shootings auch schonmal selbst durchgeführt. Ich durfte tollen Videodesignern assistieren,
& auch meine ersten eigenen Arbeiten als Bühnen- & Kostümbildnerin gestalten.
Das Theater war für mich der Ort an dem ich - im übertragenen Sinne - groß wurde
& meine Liebe zum Geschichtenerzählen entdeckte.
Was ihr sonst noch so über mich wissen müsst?
# 1 - Ich liebe Island.
Mehr als jedes andere Land liebe ich Island. Ich träumte bereits davon nach Island zu reisen,
als ich noch ein kleines Kind war. Damals träumte ich von einer Rundreise zu Pferd. Mit den Islandpferden durch die Vulkanlandschaft streifen & all die wunderbaren Orte sehen. Schwarze Strände, grüne Moosfelder, Wasserfälle überall.
Später, nach dem Führerschein & Roadtrips mit dem Wohnmobil meiner Eltern, kam die Idee einer Rundreise mit dem Camper auf. Diese Vorstellung einmal das ganze Land zu sehen. Auf der Ringstraße um Island zu fahren, Abstecher ins Hochland zu machen, die Fjorde zu sehen, mein rollendes Zuhause immer dabei zu haben.
An Orten mit phantastischer Aussicht zu kochen & jede Nacht an einem anderen Ort zu übernachten.
Auch wenn ich diesen Wunsch all die Jahre sehr konkret vor Augen hatte, sollte es doch noch
viele Jahre dauern bis aus einem "irgendwann" ein "ich mache das jetzt" wurde.
In der Zwischenzeit beschäftigte ich mich mit Land & Leuten, las Bücher über Island, & Bücher von Isländern.
Romane, Biografien, Sagen. Hauptsache, das Thema war Island. Nach zwei Jahren des Sparens & Planens
konnte es im Sommer 2016 endlich losgehen. Es sollte die Erfüllung meines Traumes werden, aber eigentlich
wurde es die Geburtsstunde vieler weiterer großer Träume.
# 2 - Ich liebe das Reisen im Camper
Im Sommer 2016 erfüllte ich mir meinen großen Traum einer ersten Islandreise.
Um die Insel in knapp 3 Wochen erkunden zu können, buchte ich mir den kleinsten & günstigsten Campervan,
den ich von Deutschland aus finden konnte, um mit meinem begrenzten Reisebudget möglichst lange
auf Island unterwegs sein zu können. Ich bekam einen kleinen, weißen Ford Transit Connect, den ich liebevoll Rappelkiste taufte. Er war ein winzig kleiner Camper, der sich fuhr wie in PKW & doch alles hatte
was man unterwegs so braucht. Alles außer einer Toilette.
Der kleine Camper war so süß, das ich mich vom Fleck weg in ihn verliebte & hätte es die Möglichkeit gegeben ihn mitzunehmen, ich hätte es glatt gemacht. Der Kleine war so süß, aber auch so simpel ausgebaut das ich dachte:
Sowas könnte ich mir auch selbst bauen. Nach den drei Wochen im Minicamper war aber klar, mein eigener Camper sollte eine Nummer größer sein. Weniger ein Caddy, mehr ein VW Bus. Klein genug für schmale Straßen & Stadtverkehr, aber geräumig genug für ein richtiges Bett & vor allem für eine Toilette.
Mein Abenteuer Camperausbau begann ein Jahr später.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, das das ein paar Jahre später ein Ding werden würde.
Vanlife war in Deutschland noch kein Begriff & die Recherchen zu dem Thema bestanden noch nicht darin YouTube Videos anzuschauen. Und obwohl mir das Gestalten, Planen & Bauen unglaublichen Spaß machte, entdeckte ich schnell das mir das Reisen damit noch sehr viel mehr spaß machte. Mein kleiner Camper begleitete mich auf lange Sommerreisen & weniger lange Winterreisen einmal quer durch Europa. Er wurde mein rollendes Zuhause als ich mich 2018 selbstständig machte, & plötzlich sowohl als Bühnen- & Kostümbildner, aber auch als Fotograf,
die meiste Zeit des Jahres unterwegs war.
# 3 - Ich liebe den Norden.
Mit dem eigenen Camper stand mir nun eine völlig neue Welt offen. Sechs Wochen im Sommer während der Theaterferien unterwegs zu sein wurde plötzlich möglich & so verbrachte ich einige Sommer in Skandinavien.
Auf der ersten langen Tour zum Nordkap verliebte ich mich Hals über Kopf in Schweden & Norwegen.
Diese wilden, kargen Hochebenen weit im Norden mit der ewig langen goldenen Stunde während die Mitternachtssonne gar nicht mehr untergeht, die schier endlosen Wälder, wilde Flüsse & unzählige Seen. Die zauberhaften weißen Sandstrände am eiskalten Nordatlantik, die atemberaubenden Berge, mit den klarsten Sternenhimmeln, den blau schimmernden Gletschern & unzähligen Wasserfällen.
Und natürlich die Zimtschnecken. Und Kardamomknoten...
# 4 - Ich liebe Kaffee.
Ohne Kaffee geht bei mir nichts. Ganz ehrlich? Du möchtest mich nicht morgens vor dem ersten Kaffee kennenlernen. Ich kann gut früh aufstehen. Zumindest wenn ich muss oder wenn es sich lohnt. Aber ohne Kaffee
funktioniere ich einfach nicht richtig. Er ist das erste, das ich am Morgen zubereite. Dieses Blubbern, wenn der Kaffee in meiner Mokka Kanne aufsteigt, der sanfte Dampf der von ihr aufsteigt & der wohlige Geruch nach frischem Kaffee.
Gleichzeitig ist Kaffee aber auch eins dieser Themen, über die ich ewig sprechen könnte.
Fast wie die Fotografie, das Reisen, fotografieren auf Reisen oder Kaffee fotografieren auf Reisen.
Aber natürlich auch über Bohnen, Mahlgrade, & Zubereitung. Es ist einfach eine Kunst.
# 5 - Ich liebe Gedankenexperimente. Was wäre wenn...
...ich eine Figur im Computerspiel wäre:
Dann wäre ich ein Druide. Meine Interessen sind vielfältig, ich kann vieles gut, & bin kein Spezialist.
Auch wenn ich mich bis ins letzte Detail in ein Thema vertiefen kann, brauche ich einfach die Abwechslung.
Eine neue Herausforderung. Ich liebe es mich immer wieder mit neuen Themen zu beschäftigen, an neuen Projekten
zu arbeiten, andere Menschen kennenzulernen & neue Geschichten zu entdecken. Dabei immer wieder
verschiedene Rollen einnehmen zu können, fast wie ein Gestaltwandler.
...ich eine Pflanze wäre:
Dann wäre ich ein Löwenzahn. Für manche ist Löwenzahn Unkraut, für andere fast schon eine Delikatesse.
Beginnt man darauf zu achten, ist es eine unheimlich verbreitete & vielseitige Pflanze, die sich an die unterschiedlichsten Bedingungen anpassen kann. Sie ist eine zähe Pflanze, die mit den widrigsten Umständen umgehen kann, & an den verrücktesten Orten existiert. Sie ist zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes, verändert ihre Gestalt, & ist immer wunderschön. Zunächst eher unscheinbar, wird sie dann zu einem Farbtupfer, & lässt sich schließlich vom Wind tragen.
